Kampagne für die Reform der Vereinten Nationen

Movement for UN Reform (UNFOR)

SI  VIS  PACEM  PARA  PACEM!

 If you want peace, prepare for peace!

平和を望むなら平和に備えよ

 

Unsere Themen und Projekte:

Menschenrechtsklage/Human Rights Complaint

The Right of Peoples to Peace

Tangiers as City of Peace and World Capital 

The Garland Canal Project

Korrespondenz mit dem Auswärtigen Amt online

Korrespondenz mit den Parteien und Fraktionen im Deutschen Bundestag

Donations / Spenden

counter gratis

Is Germany actually blocking the development of the UNITED NATIONS to become an effective System of Collective Security?

►►(Click here (German)!)◄◄

ÿ

THE LAW OF THE REVERSAL OF TENDENCIES

by Klaus Schlichtmann

 

ART. IX / 九条

Unterstützer

支援してくださっている人々

INTERESSANTER TEXT:

Walther SCHÜCKING, The International Union of the Hague Peace Conferences

 

INDIA and the Quest for an effective UNITED NATIONS ORGANIZATION

 

Deutsch lernen in Tokio?

KONTAKT: klaus.san@gmail.com

 

Täglich sterben über einhunderttausend Menschen an Hunger.

UNO-CHARTA UN CHARTER

CHARTE DES NATIONS UNIS

ÿ

 

Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg

 

·Wie werde ich friedensaktiv ?·

Mitmachen   HIER   eintragen

Was ist das Projekt Tanger, Cité de la Paix ?

  1. Marokko
  2. Tanger
  3. Kommunikationszentrum Tanger
  4. World Federal District Tanger

Das Projekt Tanger, Cité de la Paix, ist bereits in den sechziger Jahren konzipiert worden. 1964 wurde in Genf von Armin von Samson, Josué de Castro und anderen in Genf die World District Agency gegründet (s. Statuten, franz.); Ziel ist die Schaffung eines 'Freiraumes' auf marokkanischem Gebiet, mit entsprechender Infrastruktur, die als Hauptstadt für eine zukünftige Weltrepublik (Otfried Höffe) fungieren soll. Im Rahmen einer neuen Weltinnenpolitik, wie sie Carl Friedrich von Weizsäcker forderte, soll in Tanger ein zukünftiges Weltparlament mit einer Weltsicherheitsbehörde untergebracht werden. Die marokkanische Regierung hatte dieses Projekt in der Vergangenheit befürwortet, nachdem König Hassan II. bereits 1960 der UNO ein entsprechendes Gebiet angeboten hatte. Die Idee scheiterte u.a. am Widerstand der Amerikaner, die damals keine Abwerbung der Organisation aus New York wünschten. Hier und im folgenden können Sie anklicken, wenn Sie weitere Gründe, die für das Projekt sprechen, erfahren wollen (auf Englisch). Sie können auch ein Memorandum an die marokkanische Regierung schicken, dass Sie das Projekt unterstützen.

 

Geschichte

Bis 1959 besaß Tanger eine internationale Zone und war eine Weltstadt mit einem internationalen Hafen, Banken und Geschäften. 1959 erlangte Marokko seine politische Unabhängigkeit, aber die Aufgabe des internationalen Status und der damit einhergehenden Geschäftverbindungen war für die marokkanische Regierung, das Land und die Menschen ein Verlust. Das erklärt auch das Interesse der Regierung am Projekt Tanger. Marokko ist prinzipiell daran interessiert, Wirtschaftsunternehmen, Banken, Künstler und kulturelle Einrichtungen, internationale nicht-staatliche Organisationen und Hilfsorganisationen ins Land zu holen. Da es sich um ein Königreich handelt, ist die Regierung stabil. Kontinuität ist ein wichtiger Faktor.

 

Geografische Lage und Klima

Das Besondere an dem Ort ist seine geopolitische Lage. Tanger liegt zwar auf dem afrikanischen Kontinent, ist aber wirtschaftlich und kulturell dem alten historischen Mittelmeerraum und damit Europa verbunden. Verkehrsmäßig interessant ist seine Lage am westlichen Eingang zum Mittelmeer, als Kreuzungspunkt der Schiffahrt zwischen Nord-Europa und Süd-Amerika, Nord-Amerika und dem Fernen Osten. Luftlinienmäßig liegt Tanger im Mittelpunkt zu allen Bevölkerungszentren des Globus. Der Gegenpol zu Tanger befindet sich demnach im Süd-Pazifik, nördlich von Neuseeland. Aufgrund der mohammedanischen, christlichen und jüdischen Gemeinschaften, die in Marokko leben, ist die Gesellschaft multi-kulturell. Tanger liegt an der Schnittstelle zwischen Nord und Süd und ist für die Länder der nördlichen und der südlichen Hemisphäre gleichermaßen zugänglich.

 

Bauprojekt (‘Real Estate’)

Um Interessenten nach Tanger zu locken, soll ein globales Bauprojekt in die Wege geleitet werden, das über einige Jahre laufen wird, um die wirtschaftliche, soziale und schließlich internationale Verwaltungsstruktur zu schaffen, die notwendig ist, um die Voraussetzungen für ein adäquates Management unseres Planeten zu schaffen. Das gemeinsame Bauprojekt würde sich zwar auf einige hundert Milliarden Dollar belaufen, aber, weil es vorwiegend mit "real estate" verbunden ist, lässt es sich finanzieren. Als Projekt für eine echte Welthauptstadt könnte Tanger das konkrete Anschauungsmaterial liefern, um der Weltöffentlichkeit die für den Frieden und die internationale Zusammenarbeit wichtigen Bedingungen und Fortschritte permanent und konkret vor Augen zu führen.

 

Gemeinsame globale Sicherheits-Struktur

Nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, Kultur und Kunst, soziale Bewegungen und NGOs können hier einen Freiraum bekommen, sondern auch die für die Wahrung des Friedens notwendige, neue globale Sicherheits-Struktur soll an diesem Schnittpunkt von Nord und Süd, Ost und West angesiedelt werden. Um von der gegenwärtig üblichen und auf Dauer unstabilen militärischen Friedenssicherung auf ein neues System umsteigen zu können, brauchen wir zunächst einen vom Staatensystem unabhängigen Freiraum, der nach Kriterien der Wirtschaftlichkeit – z.B.  der Neuerschließung von Bauland – die erforderliche Infrastruktur für die globalen Aufgaben auf dem Gebiet entwickeln kann. Man kann diese Idee auch mit einem "Ankoppelungs-Manöver" vergleichen, bei dem das alte (veraltete) System der Friedenssicherung durch Androhung und Anwendung von Gewalt an das allmählich entstehende, neue System herangeführt und dann angekoppelt wird. Es ist verständlich, dass die Regierungen und Staaten solange nicht bereit sind, auf ein anderes System umzusteigen, solange die Alternative nicht greifbar geworden ist. Solange keine Alternative zur Wahl steht, halten sie daher auch weiterhin an der militärischen Friedenssicherung fest, weil niemand, der politische Verantwortung trägt, in ein Vakuum hinein abrüsten kann. D.h. unter den gegebenen Umständen kann der Staat nicht auf sein Recht verzichten, bewaffnet zu sein. Dabei hat die jeweilige Bevölkerung ein Recht – und kann damit selbst für sich die Voraussetzungen schaffen, die notwendigen Alternativen aufzubauen – nicht nur innerhalb des eigenen Staates, sondern auch vor fremder Gewalt geschützt und sicher zu sein. Letztendlich sollte der Einzelstaat seiner Verantwortung enthoben werden, allein für die Sicherheit und Verteidigung seines Landes und seiner Bürger Sorge tragen zu müssen.

 

NGO-Forum

Zum frühestmöglichen Zeitpunkt sollen in Tanger ein permanentes NGO-Forum, mit dem Ziel der Schaffung eines provisorischen, beratenden Weltparlaments eingerichtet werden. Dadurch könnte z.B. der Forderung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates entsprochen werden, „eine parlamentarische Dimension in das System der UNO einzuführen“ (Recommendation 1476 v. 27. September 2000). Europa sollte hier als Vorbild dienen und die europäischen Erfahrungen könnten schließlich, im Rahmen einer reformierten UNO, auf die Welt übertragen werden. Parallel zu den Bemühungen um die Reform der Vereinten Nationen soll Tanger der Sitz eines Weltparlaments werden.

Auf den folgenden Seiten wird das Projekt illustrativ, anhand von Texten und Dokumenten vorgeführt.

 

PERSÖNLICHES

Personal 僕のこと

KONSENSMODELL

Consensus model

RUNDBRIEFE

Round letters

KORRESPONDENZ

Correspondence

VERÖFFENTLICHUNGEN

Publications 出版されている私の記事

FRIEDENSVERFASSUNG

Peace Constitutions 平和憲法

VÖLKERRECHT

TEXTE            Texts

ÖKOLOGIE     Ecology

LITERATUR       Literature 

ZITATE & SPRÜCHE Sayings

IGH ICJ

GUT:

http://www.democracynow.org

 

FRIEDRICH NIETZSCHE:

フリードリッヒ  ニーチェ: 

Deutsch      日本語      français

Human, All too Human

284 The means to real peace. -

No government nowadays admits that it maintains an army so as to satisfy occasional thirsts for conquest; the army is supposed to be for defence. That morality which sanctions self-protection is called upon to be its advocate. But that means to reserve morality to oneself and to accuse one‘s neighbour of immorality, since he has to be thought of as ready for aggression and conquest if our own state is obliged to take thought of means of self-defence; moreover, when our neighbour denies any thirst for aggression just as heatedly as our State does, and protests that he too maintains an army only for reasons of legitimate self-defence, our declaration of why we require an army declares our neighbour a hypocrite and cunning criminal who would be only too happy to pounce upon a harmless and unprepared victim and subdue him without a struggle. This is how all states now confront one another: they presuppose an evil disposition in their neighbour and a benevolent disposition in themselves. This presupposition, however, is a piece of inhumanity as bad as, if not worse than, a war would be; indeed, fundamentally it already constitutes an invitation to and cause of wars, because, as aforesaid, it imputes immorality to one‘s neighbour and thereby seems to provoke hostility and hostile acts on his part. The doctrine of the army as a means of self-defence must be renounced just as completely as the thirst for conquest. And perhaps there will come a great day on which a nation distinguished for wars and victories and for the highest development of military discipline and thinking, and accustomed to making the heaviest sacrifices on behalf of these things, will cry of its own free will: ,we shall shatter the sword‘ - and demolish its entire military machine down to its last foundations. To disarm while being the best armed, out of anelevation of sensibility - that is the means to real peace, which must always rest on a disposition for peace: whereas the so-called armed peace such as now parades about in every country is a disposition to fractiousness which trusts neither itself nor its neighbour and fails to lay down its arms half out of hatred, half out of fear. Better to perish than to hate and fear, and twofold better to perish than to make oneself hated and feared - this must one day become the supreme maxim of every individual state! - As is well known, our liberal representatives of the people lack the time to reflect on the nature of man: otherwise they would know that they labour in vain when they work for a ,gradual reduction of the military burden‘. On the contrary, it is only when this kind of distress is at its greatest that the only kind of god that can help here will be closest at hand.  The tree of the glory of war can be destroyed only at a single stroke, by a lightning-bolt: lightning, however, as you well know, comes out of a cloud and from on high. (R.J. Hollingdale, transl., Human, All Too Human. A Book for Free Spirits, Cambridge Texts in the History of Philosophy (1996), pp. 380-81)

ÿ