Kampagne für die Reform der Vereinten Nationen

Movement for UN Reform (UNFOR)

SI  VIS  PACEM  PARA  PACEM!

 If you want peace, prepare for peace!

平和を望むなら平和に備えよ

 

Unsere Themen und Projekte:

Menschenrechtsklage/Human Rights Complaint

The Right of Peoples to Peace

Tangiers as City of Peace and World Capital 

The Garland Canal Project

Korrespondenz mit dem Auswärtigen Amt online

Korrespondenz mit den Parteien und Fraktionen im Deutschen Bundestag

Donations / Spenden

counter gratis

Is Germany actually blocking the development of the UNITED NATIONS to become an effective System of Collective Security?

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THE LAW OF THE REVERSAL OF TENDENCIES

by Klaus Schlichtmann

 

ART. IX / 九条

Unterstützer

支援してくださっている人々

INTERESSANTER TEXT:

Walther SCHÜCKING, The International Union of the Hague Peace Conferences

 

INDIA and the Quest for an effective UNITED NATIONS ORGANIZATION

 

Deutsch lernen in Tokio?

KONTAKT: klaus.san@gmail.com

 

Täglich sterben über einhunderttausend Menschen an Hunger.

UNO-CHARTA UN CHARTER

CHARTE DES NATIONS UNIS

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Der Drei-Billionen-Dollar-Krieg

 

·Wie werde ich friedensaktiv ?·

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»in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt … dienen« heißt: Von deutschem Boden soll Frieden ausgehen!

"Die Feststellung, dass das Bundesgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht (Verteidigungsfall)," trifft nach Art. 115 a GG "der Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates." Der einzelne Bürger hat hier keine Stimme, eine zivile Verteidigung gibt es nicht. Obwohl laut UNO-Charta Krieg verboten ist, ist es anscheinend erlaubt Kriegsmaterial, Waffensysteme, Luftwaffe, Heer und Marine zu unterhalten, die für den Krieg gebraucht werden; obwohl selbst die Vorbereitung eines Krieges verboten ist, müssen die Staaten und ihre Regierungen nach ihren Selbstverständnis immer auf den Krieg vorbereitet sein, um die nationalen Interessen zu schützen.

Was kann der Einzelne da überhaupt tun?

Du kannst / Sie können zum Beispiel einen Brief an die Regierung oder den Außenminister schreiben (Adressen s. unten) und fordern, (1) dass die Bundesregierung den friedenspolitischen Auftrag des Grundgesetzes (Friedensgebot) in die Tat umsetzt; (2) dass die Bundesregierung dem japanischen Antrag auf Abschaffung der Institution des Krieges (Artikel 9) stattgibt, indem sie in der UN-Vollversammlung formell einen Antrag stellt und (3) sich dafür einsetzt, dass der Sicherheitsrat zum frühestmöglichen Zeitpunkt gemäß Artikel 6 des Nichtweiterverbreitungsvertrages die nukleare und allgemeine und umfassende Abrüstung einleitet, und (4) der Sicherheitsrat Maßnahmen ergreift, um das System der kollektiven Sicherheit der Vereinten Nationen in Kraft zu setzen.

Außerdem sollten Maßnahmen ergriffen werden, die UNO zu demokratisieren. Das Komitee für eine Demokratische UNO bietet hier die Möglichkeit sich zu engagieren. http://www.wfmd.de/

Eine weitere Möglichkeit ist eine Erklärung abzugeben und dem Staat das Recht abzusprechen, in dieser Frage für die eigene Person eine Entscheidung zu treffen. Man kann diese Erklärung auch notariell beglaubigen lassen. Ein Muster für eine solche Erklärung ist hier zu finden.

Natürlich ist eine demokratisch gewählte Regierung auch für die Sicherheit der Bevölkerung verantwortlich, genauso wie sie für den Verkehr, die Kanalisation, die Müllabfuhr, und viele andere Dinge verantwortlich ist, die der Gesetzgeber regelt. Normalerweise sind wir damit einverstanden, vor allem wenn er seine Sache gut macht. Das Friedensgebot in zahlreichen Verfassungen und die UNO-Charta verpflichten die Regierungen jedoch auch, "Frieden und Sicherheit aktiv und vorrangig auf nicht-militärischer Basis durch die Stärkung des Rechts und durch gleichberechtigte Kooperation" zu schaffen. (S. den Vortrag von Dieter S. Lutz, 'Frieden und Friedensforschung - Das Verfassungsgebot und seine Wissenschaft'!)

Im Hinblick auf die Wahrung des Friedens und die Verteidigung von nationalen Interessen jedoch liegen die Dinge etwas anders. Obwohl man dem Staat letztendlich das Recht nicht ganz absprechen kann, für die Sicherheit seiner Bürger Vorsorge zu treffen, solange ein globales Sicherheitssystem diese Aufgabe nicht übernimmt, ist er unter den heutigen Gegebenheiten überfordert und kann die Sicherheit der Bevölkerung nicht mehr allein mit den herkömmlichen Mitteln militärischer Verteidigung gewährleisten. Dies führt naturgemäß zur Blockbildung und zu Militärallianzen; die Staatengemeinschaft läuft Gefahr, ohne es zu wollen, in ein Orwell'sches Szenario 'hineinzuschlittern'.

Es gibt jedoch eine Fülle von Alternativen, die eine militärische Friedenssicherung, Blockbildung und Militärallianzen überflüssig machen. Die Kampagne für die Reform der Vereinten Nationen 2007 möchte sukzessive einige dieser Alternativen vorstellen. (S. auch unsere LINKS!)

ADRESSEN:

 

Bundeskanzleramt

Willy-Brandt-Str. 1

10557 Berlin

Fax: 01888-272-2555

internetpost@bundeskanzler.de

 

Auswärtiges Amt

Werderscher Markt 1

10113 Berlin

email: buergerservice@auswaertiges-amt.de
Fax: 030-5000-51000 oder 030-5000-3402

 

Vereinte Nationen

Secretary-General’s Panel of Eminent Persons on Civil Society and UN Relationships (oder direkt an den Generalsekretär)

New York, NY 10017

U.S.A.

email: civilsocietypanel@un.org

 

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Human, All too Human

284 The means to real peace. -

No government nowadays admits that it maintains an army so as to satisfy occasional thirsts for conquest; the army is supposed to be for defence. That morality which sanctions self-protection is called upon to be its advocate. But that means to reserve morality to oneself and to accuse one‘s neighbour of immorality, since he has to be thought of as ready for aggression and conquest if our own state is obliged to take thought of means of self-defence; moreover, when our neighbour denies any thirst for aggression just as heatedly as our State does, and protests that he too maintains an army only for reasons of legitimate self-defence, our declaration of why we require an army declares our neighbour a hypocrite and cunning criminal who would be only too happy to pounce upon a harmless and unprepared victim and subdue him without a struggle. This is how all states now confront one another: they presuppose an evil disposition in their neighbour and a benevolent disposition in themselves. This presupposition, however, is a piece of inhumanity as bad as, if not worse than, a war would be; indeed, fundamentally it already constitutes an invitation to and cause of wars, because, as aforesaid, it imputes immorality to one‘s neighbour and thereby seems to provoke hostility and hostile acts on his part. The doctrine of the army as a means of self-defence must be renounced just as completely as the thirst for conquest. And perhaps there will come a great day on which a nation distinguished for wars and victories and for the highest development of military discipline and thinking, and accustomed to making the heaviest sacrifices on behalf of these things, will cry of its own free will: ,we shall shatter the sword‘ - and demolish its entire military machine down to its last foundations. To disarm while being the best armed, out of anelevation of sensibility - that is the means to real peace, which must always rest on a disposition for peace: whereas the so-called armed peace such as now parades about in every country is a disposition to fractiousness which trusts neither itself nor its neighbour and fails to lay down its arms half out of hatred, half out of fear. Better to perish than to hate and fear, and twofold better to perish than to make oneself hated and feared - this must one day become the supreme maxim of every individual state! - As is well known, our liberal representatives of the people lack the time to reflect on the nature of man: otherwise they would know that they labour in vain when they work for a ,gradual reduction of the military burden‘. On the contrary, it is only when this kind of distress is at its greatest that the only kind of god that can help here will be closest at hand.  The tree of the glory of war can be destroyed only at a single stroke, by a lightning-bolt: lightning, however, as you well know, comes out of a cloud and from on high. (R.J. Hollingdale, transl., Human, All Too Human. A Book for Free Spirits, Cambridge Texts in the History of Philosophy (1996), pp. 380-81)

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